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Datum
Samstag, 01.11.2014
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Stadtporträt

Sehenswürdigkeiten

In Travemünde gibt es viel zu entdecken. Der Weg an der Trave entlang führt vom Fischereihafen, wo die Fischer ihren Fang direkt vom Kutter verkaufen, über die historische Altstadt und die 400 Jahre alte Vogtei zur Flaniermeile „Vorderreihe“ mit seinen Boutiquen und Cafés. An der Travepromenade steht der 31 Meter hohe „Alte Leuchtturm“. Er nahm 1539 als erster in Deutschland seinen Dienst auf. Auf acht Etagen befindet sich dort ein maritimes Museum.

Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, ist im „Restaurant über den Wolken“ im Maritim richtig. Aus knapp 120 Metern Höhe reicht die Sicht bis zur Lübecker Altstadt und über die ganze Lübecker Bucht.

Das Wahrzeichen des Ortes ist die Viermastbark „Passat“, das Schwesterschiff der vor Manhattan in New York liegenden „Peking“. Das im Jahr 1911 gebaute Schiff umrundete 39 mal Kap Horn und gehörte wie die im September 1957 in einem Wirbelsturm untergegangene „Pamir“ zu den legendären „P-Liner“ der Hamburger Reederei F. Laeisz. Seit 1960 hat sie ihren festen Liegeplatz im Priwallhafen. Besucher können sich von alten Seebären, die selbst noch auf großen Seglern um die Welt gefahren sind, das Leben an Bord erklären lassen.

Nur wenige Meter entfernt gibt es speziell für Kinder die Welt der Ostsee zu entdecken. Zwei Meeresbiologen erklären, warum die Scholle platt ist und morgens am Strand oft Algen liegen. Mutige können auch einen Seestern in die Hand nehmen und streicheln.

Die Promenade aus dem Jahr 1898 gibt einen Eindruck vom mondänen Leben vor 100 Jahren. Auf der einen Seite erstreckt sich der breite Sandstrand, auf der anderen Seite gibt der großzügige Brügmanngarten den Blick auf das Kurhaus frei, in dem sich heute ein Hotel befindet.

Wenige Meter weiter befindet sich das 1825 eröffnete Casino. Unter großen Kronleuchtern können die Besucher beim „Black Jack“ oder am Roulette-Tisch ihr Glück versuchen. Im Erdgeschoss wurde ein Automaten-Saal eingerichtet. Hier warten „Einarmige Banditen“ mit großen Jackpots auf den Einwurf von Münzen.