Metanavigation / Stadtporträt deu
Datum
Donnerstag, 26.04.2018
Temperatur
11°C

Hauptnavigation

Schnellnavigation / Service

Schnellsuche

Anzeige

 

Service

Zahl der über 80-Jährigen steigt stark an

Bundesinstitut veröffentlicht Bevölkerungsprognose 2030

Die Deutschen werden älter und bis 2030 steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung von derzeit 43 auf über 47 Jahre an. Der Rückgang der Einbwohnerzahl ist mit drei Prozent zwar moderat, jedoch wird eine immer größer werdende Zahl schrumpfender Kommunen einer immer kleiner werdenden Zahl von Kommunen mit teils kräftigen Wachstumsraten gegenüberstehen. Die Zahl der privaten Haushalten wird von 40,3 auf 41,3 Millionen ansteigen, was aus dem Zuwachs an 1-bis 2-Personnen-Haushalten resultiert. Die Zahl der Erwerbspersonen wird von 41,6 auf 38,4 Millionen abnehmen. Dies sind einige Ergebnisse der neuen Bevölkerungsprognose des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung, die am 19. November 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Unter www.raumbeobachtung.de können die Prognosedaten für alle Landkreise und kreisfreien Städte Deutschlands abgerufen werden. Die kommunale Statistikstelle der Stadt hat die wesentlichen Ergebnisse für die Hansestadt Lübeck zusammengefasst. Obwohl für die Hansestadt Lübeck bereits diverse Prognosen vorliegen, ist die aktuelle Prognose von besonderem Interesse, da der Prognosehorizont erstmalig auf das Jahr 2030 erweitert wird (die vorliegenden Prognosen reichen bis 2025).

Die Lübecker Ergebnisse

Deutlich zeigen sich in der Tabelle die Bevölkerungsabnahmen in allen drei dargestellten Altersgruppen unter 60 Jahren und die Zunahme in den Altersgruppen über 60 Jahren. In der Summe wird die Einwohnerzahl Lübecks bis zum Jahr 2030 auf rd. 200.700 Einwohner sinken (minus 4,1 % gegenüber 2009).

Dem Bundestrend entsprechend wir die Zahl der 1- bis 2-Personen-Haushalte in Lübeck zunehmen und die Zahl der größeren Haushalte (3- bis 4 und mehr Perosnen) abnehmen. Insgesamt wird die Zahl der Haushalte zunächst geringfügig zunehmen, um dann bis 2030 wieder auf heutigem Stand zu sinken.

Die Prognose der Erwerbspersonen basiert auf altersgruppen- und geschlechtsspezifischen Annahmen zur Erwersbeteiligung. Demnach wird die Zahl der Erwerbspersonen wird von rd. 101.100 auf rd. 94.700 sinken.

"Die Ergebnisse verdeutlichen, wie groß der demographiebedingte Anpassungsbedarf ist - bei Infrastruktur und Daseinsvorsorge ebenso wie auf den Arbeits- und Wohnungsmärkten. Er ist dort am größten, wo die Bevölkerungszahl besonders stark abnimmt und schon jetzt das Durchschnittsalter hoch ist - vor allem in den peripheren ländlichen Regionen in den neuen Bundesländern. Aber auch in den alten Ländern finden sich immer mehr Räume, in denen der Handlungsbedarf zunimmt." (BBSR, Raumordnungsprognose 2030, Dr. Claus Schlömer)

Weitere Auskünfte zu Lübeck, Dr. Gerhard Bender

gb