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25 Jahre Mauerfall – was Frauen bewegt(e)

Ausstellungseroffnung in der VHS Lübeck in der Hüxstraße

Ausstellungseroffnung in der VHS Lübeck in der Hüxstraße
(Foto: Petra Zacharias)

Insgesamt mehr als 100 Frauen aus Wismar und Lübeck tauschten sich am 19. und 20. September 2014 in Lübeck über die unterschiedlichen Erfahrungen von Frauen in Ost und West 25 Jahre nach dem Mauerfall aus. In vier Workshops ging es um Frauen in Aufsichtsräten, Gender und Diversity an der Universität, Gewalt an Frauen und die deutsch-deutsche Geschichte – und insbesondere den Blick von Frauen aus Ost und West auf diese Themen.

Initiiert wurde dieser Austausch von den Gleichstellungsbeauftragten der Partnerstädte Wismar und Lübeck, Petra Steffan und Elke Sasse. „25 Jahre nach dem Mauerfall gibt es vielfältige Aktivitäten zur Erinnerung an dieses Ereignis. Uns geht es darum, den Blick auf die unterschiedlichen Auswirkungen auf Frauen und Männer in den Fokus zu nehmen“, so die Lübeckerin Elke Sasse. Ihre Kollegin Petra Steffan ergänzt: „Die Zitate in der Ausstellung zeigen auch das unterschiedliche Selbstverständnis von Frauen z.B. zu Erwerbsarbeit oder auch Kinderbetreuung.“
Die eröffnete Ausstellung „25 Jahre Mauerfall – was Frauen bewegte“ portraitiert jeweils sechs Frauen aus Lübeck und Wismar und zeigt deren Sicht auf die deutsch-deutsche Grenze und die Maueröffnung. Eine zweite Ausstellung erweitert den Blick auf den Frauenwiderstand in der DDR der 80er Jahren.
Die Ausstellung „25 Jahre Mauerfall – was Frauen bewegt(e)“ ist bis zum 9. Oktober in der VHS, Hüxstraße 118-120 zu sehen. Dann wandert sie nach Wismar – wo der Studienaustausch mit einem Gegenbesuch der Lübeckerinnen fortgesetzt wird.
Die parallel eröffnete Ausstellung zum Frauenwiderstand in der DDR wird noch bis Dezember 2014 in der VH zu sehen sein.

Neben der inhaltlichen Arbeit ging es beim Austausch aber auch um ein persönliches Kennenlernen der Frauen untereinander. Im Rahmen von Stadtspaziergängen hatten sie Gelegenheit, die Geschichte Lübecker Frauen zu erkunden oder aktuelle Frauenprojekte in Lübeck kennen zu lernen. Lübecker Gastgeberinnen beherbergten die Wismarer Frauen bei sich zu Hause – so konnte der Austausch über das offizielle Programm hinaus fortgesetzt werden.

am Freitag Abend im Lübecker Rathaus; v.l.n.r.: Bürgermeister Bernd Saxe, Elke Sasse (GB Lübeck), Ministerin Kristin Alheit, Petra Steffan (GB Wismar)

am Freitag Abend im Lübecker Rathaus; v.l.n.r.: Bürgermeister Bernd Saxe, Elke Sasse (GB Lübeck), Ministerin Kristin Alheit, Petra Steffan (GB Wismar)
(Foto: Petra Zacharias)

Beim Empfang im Lübecker Rathaus am Freitag Abend (19.9.) erinnerte auch Bürgermeister Saxe an den Mauerfall vor 25 Jahre und die besondere Beziehung Lübecks zur Partnerstadt Wismar. Zudem gäbe es auch 25 Jahre nach Einrichtung des Lübecker Frauenbüros immer noch vielfältige Themenfelder, die es zu besetzen gälte für die Gleichberechtigung von Frau und Mann.
Die Einrichtung des Lübecker Frauenbüros und die Einsetzung von zwei hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten wenige Monate vor dem Mauerfall, im Mai 1989, stand im Fokus der Begrüßung durch Kristin Alheit, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie, Gleichstellung und Wissenschaft in Schleswig-Holstein. Sie betonte die Notwendigkeit hauptamtlicher Gleichstellungsbeauftragter und zeigte sich beeindruckt von dem vielfältigen und insbesondere erfolgreichen Arbeitsspektrum des Lübecker Frauenbüros. Einen Leuchtturm als Symbol dafür, dass Schleswig-Holstein und Lübeck auch weiterhin in Sachen Gleichstellung und Frauenförderung „vorausleuchte“ brachte sie als Geschenk mit.

Auf den Besuch der Wismarerinnen in Lübeck folgt am 10. und 11. Oktober 2014 der Besuch der Lübeckerinnen in Wismar. Wer noch Interesse hat, dabei zu sein, möge sich spätestens bis zum 26. September an das Lübecker Frauenbüro wenden: Tel. 122-1615 oder frauenbuero@luebeck.de.

Lübeck, den 21.09.2014

Frauenbüro der Hansestadt Lübeck,
Verwaltungszentrum Mühlentor
Sophienstraße 2-8
23560 Lübeck
Tel: 0451/122-1615
E-Mail: frauenbuero@luebeck.de