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124 Frauen bei der 1. Frauen-Bürgerschaftssitzung am 7. März 2013 im Lübecker Rathaus

Volles Haus bei der ersten Frauen-Bürgerschaftssitzung in Lübeck: 124 Stimmkarten wurden ausgegeben zu der Sitzung, die von Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer geleitet wurde.
Interessierte Bürgerinnen, Frauen aus verschiedenen Verbänden, Institutionen, aktive und ehemalige Kommunalpolitikerinnen und solche, die es werden wollen – hochinteressiert und konzentriert wurde 3 Stunden diskutiert und abgestimmt.
Diskussionsgrundlagen war eine volle Tagesordnung mit 11 Punkten und 41 Anträgen.
Themenfelder der Anträge waren Integration, Ehrenamt, Frauen in Gremien, Kinderbetreuung und Schule, Gewalt gegen und Sicherheit für Frauen, Frauenerwerbsarbeit, Bus-Taktzeiten und verbesserte Verkehrsführung für Rad und FußgängerInnen. Vielfach gab es breite Mehrheiten – zum Teil aber auch angeregte Diskussionen und knappe Abstimmungsergebnisse.
Stadtpräsidentin Schopenhauer lobte am Ende der 1. Frauen-Bürgerschaft die hohe Professionalität und die sachorientierten Wortbeiträge der Sitzungsteilnehmerinnen. Der würde- und respektvolle Umgang miteinander habe die Sitzung zu einer angenehmen Sitzungsführung für sie gemacht.
Trotz kurzgefasster Wortbeiträge konnten die Themen Jugendarbeit, Haushalt und Geschlechtergerechtigkeit nicht abgearbeitet werden – wie damit weiterverfahren wird, berät eine sehr aktive Vorbereitungsgruppe ehrenamtlicher Frauen gemeinsam mit Elke Sasse und Petra Schmittner vom Frauenbüro in der kommenden Woche.

Die Ergebnisse der heutigen Sitzung und alle Anträge, die wegen der Vielzahl der Themen gar nicht erst auf die Tagesordnung kommen konnten, werden in einer Dokumentation zusammengefasst und sollen nach den Osterferien den jetzigen und zukünftigen KommunalpolitikerInnen zur Verfügung gestellt werden.
„Wir setzen darauf, dass sehr deutliche Abstimmungsergebnisse dieser Frauen-Bürgerschaft zu einigen Anträgen – z.B. zu dem der paritätischen Besetzung von Frauen und Männern in den Gremien – nicht nur von einzelnen Mitgliedern der jetzigen Bürgerschaft aufgegriffen, sondern in der neuen Legislaturperiode nach der Kommunalwahl Ende Mai auch ernsthaft angegangen werden“, so Elke Sasse, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck.

Dass diese Art der Veranstaltung eine für Frauen interessante Form der Beteiligung und Interessensbekundung ist, mache die hohe Zahl der Teilnehmerinnen ebenso deutlich wie das am Ende abgefragte Stimmungsbarometer: Knapp 90% der Teilnehmerinnen gaben der 1. Frauen-Bürgerschafts-Sitzung gute Noten.

Frauenbüro der Hansestadt Lübeck,
Sophienstraße 2-8
23560 Lübeck
Tel: 0451/122-1615
Fax: 0451/122-1620
E-Mail:frauenbuero@luebeck.de