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Pressemitteilungen des Lübecker Frauenbüros

Haerder-Center als Zentrum der diesjährigen Lübecker Aktionswoche zum internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen am 25. November

Am 25. November 1960 wurden drei der vier Schwestern Mirabel, Patria, Minerva und Maria Theresa vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Folter ermordet. Ihre Untergrundaktivitäten gegen die brutale Trujillo-Diktatur, unter der die Dominikanische Republik über 30 Jahre zu leiden hatte, waren ihnen zum Verhängnis geworden. Nur eine Schwester überlebte – sie hält seither den Widerstand ihrer Schwestern lebendig. Der Mut der Mirabel-Schwestern gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln. Rund 20 Jahre später wurde der 25. November ein internationaler Gedenktag; seit 1999 ist der 25. November auch offizieller internationaler Gedenktag der Vereinten Nationen.

Anlässlich dieses Gedenk- und Protesttages bieten die Lübecker Frauenfacheinrichtungen in Kooperation mit dem Frauenbüro Lübeck und dem KIK Netzwerk bei häuslicher Gewalt auch in diesem Jahr vielfältige Veranstaltungen und öffentliche Aktionen.
Alle Lübecker BürgerInnen sind herzlich eingeladen, sich am 25.11.2009 im Haerder-Center auf dem zentralen Infostand über Hilfe- und Schutzmöglichkeiten zu informieren oder an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Die Lübecker Frauenfacheinrichtungen und das Frauenbüro arbeiten, z.T. seit 30 Jahren, in einem Unterstützungssystem für Frauen und Kinder, die Gewalt erfahren. Dieses Unterstützungssystem wurde und wird jedoch immer wieder durch Spamaßnahmen betroffen.
Der Internationale Gedenktag ist daher auch ein Appell an Politik und Verwaltung der Stadt, weiterhin gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, indem eine bedarfsgerechte Finanzierung der Frauenfacheinrichtungen sichergestellt wird.

Aktionen / Veranstaltungen:

Donnerstag, 12.11.2009, 20.30 Uhr
Der Frauennotruf zeigt in Kooperation mit dem Kommunalen Kino den Spielfilm „Sturm“. Regie: Hans-Christian Schmid, Dänemark/ Deutschland/ Niederlande 2009, 103 Min.
Die Staatsanwältin am UN-Kriegsverbrecher Tribunal in Den Haag muss die Bosnierin Mira überzeugen, als Zeugin im Prozess gegen einen serbischen General auszusagen, um ihn zur Rechenschaft ziehen zu können. Die Zeit drängt, denn das UN-Mandat ist befristet. Der Film handelt von den Schwierigkeiten der juristischen Aufarbeitung von Kriegsverbrechen mit einem bürokratischen Apparat und von dem Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen zwei mutige Frauen.
VeranstalterIn: Frauennotruf Lübeck / Kommunales Kino Lübeck
Ort: Kommunales Kino, Mengstr. 35

Freitag, 20.11.2009, 15.00 Uhr
„Bei aller Liebe – Männergewalt in der Familie“
Neslihan Düzen und Anke Kock, Referentinnen des Vereins Frauen helfen Frauen, möchten mit ihrem Workshop die Thematik Gewalt gegen Frauen auf unterschiedliche Weise z. B. Collage, Standbild mit leichter Sprache bearbeiten. Willkommen ist jede Frau!
VeranstalterIn: Evangelisches Frauenwerk Lübeck, Frauen helfen Frauen e.V.
Ort: Evangelisches Frauenwerk, Steinrader Weg 11, Tel. 0451/300868712

Freitag, 20.11.2009, 18.00 – 21.30 Uhr / Samstag, 21.11.2009, 10.00-18.00 Uhr (Teil I)
„Raus aus alten Streitmustern – mit einfühlsamer Kommunikation“. Ein Seminar mit Ute Kleindienst
Freitag, 15.01.2010, 18.00 – 21.30 Uhr / Samstag, 16.01.2010, 10.00 – 18 Uhr (Teil II)
Veranstalterin + Ort: biff e.V., Mühlenbrücke 17 Anmeldung: bei biff e.V., Tel. 0451/7060202
Teilnahmegebühr: 180,–€ (für beide WE zusammen) Weitere Infos unter www.biff-luebeck.de

Samstag, 21.11.2009 – 11 – 13 Uhr
Gemüsetütenaktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ in der Dr. Julius-Leber-Straße in Kooperation mit dem Autonomen Frauenhaus, Tara e.V. und Sprungtuch e.V. . In den Städten Kiel, Flensburg, Neumünster und Lübeck werden unter Einbeziehung der Türkischen Gemeinden in türkischen Supermärkten Gemüsetüten mit Inhalt verteilt. „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ ist auch hier der Slogan, der Frauen ermutigen soll, sich in Notsituationen an die örtlichen Frauenberatungsstellen zu wenden.

Montag, 23.11.2009 bis Freitag, 27.11.2009
Fahnenaktion „Nein zu Gewalt an Frauen“

In der Woche vom 23.- 27.11.2009 wird wieder von mehr als 25 Stellen, an öffentlichen Plätzen, vor verschiedenen Einrichtungen und Betrieben in Lübeck die Fahne „NEIN zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt“ der Menschenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ aufgezogen.
Mit der Beteiligung an der bundesweiten Aktion setzen alle beteiligten Lübecker Einrichtungen* ein Zeichen gegen Gewalt.

Montag, 23.11.2009 bis Freitag, 27.11.2009
„Gewalt kommt nicht in die Tüte“ -Brötchentüten werben für Gewaltlosigkeit-

Eine gemeinsame Aktion der Bäckerinnung Holstein und der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Schleswig-Holsteins
Ort: in den Filialen der Feinbäckerei Schüler, der Bäckereien Horst und Seßelberg (Lebensmittelabteilung bei Karstadt) werden Brötchen und Brot in Tüten mit der Aufschrift „Schaut hin! Gewalt kommt nicht in die Tüte!” verkauft. Für die Kundschaft liegt Informationsmaterial zum Thema aus.

Mittwoch, 25.11.2009, 10.00 – 16.00 Uhr
Infostand im Haerder-Center
Welche Hilfe benötigen Frauen, wenn sie von Gewalt bedroht sind? Wie können Sie unterstützen und helfen? Welche Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es in Lübeck? Sie werden umfassend von Fachfrauen informiert.
Veranstalterinnen: Aranat e.V., biff e.V., Frauenbüro Lübeck, Frauenhaus der AWO, Frauen helfen Frauen e.V., Frauennotruf Lübeck, KIK-Netzwerk bei häuslicher Gewalt

Mittwoch, 25.11.2009, 10.00-16.00 Uhr
Straßenaktion des AWO-Frauenhauses im und um das Haerder-Center herum: „Dein Schutzengel empfiehlt…“

Donnerstag, 26.11.2009, 10.00 – 15.00 Uhr
„Dem Leben Farbe geben“ – Selbstsicherheit und wertschätzende Begegnungen mittels Farbe
Referentin: Martha Deegen
Veranstalterin: Frauenkommunikationszentrum Aranat e.V.
Kosten: 20,– / 10,– / 5,– €
Veranstaltungsort: Aranat, Steinrader Weg 1
Anmeldung unter Tel. 4082850 Weitere Infos unter www.aranat.de

Freitag, 27.11.2009, ab 14.00 Uhr
„Schnitt und Schnittchen, Folge 5“
Engagierte LübeckerInnen können das Autonome Frauenhaus durch einen neuen Haarschnitt unterstützen: jede Frisur kommt komplett dem Frauenhaus zugute. Für alle KundInnen gibt es Schnittchen und ein Glas Sekt. Andrea Görtzen unterstützt seit 5 Jahren mit ihrer Arbeit Frauen und Kinder aus dem Autonomen Frauenhaus.
Terminabsprache mit dem Salon „Tausendschön“ notwendig!
Veranstalterin: Frauen helfen Frauen e.V.
Ort: Geniner Str. 40, Tel. 8131510 Stichwort: Schnitt und Schnittchen

Beratung für Schutz für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder in Lübeck:

Autonomes Frauenhaus, Tel. 66033
Frauenhaus der AWO, Tel.: 70 51 85
Neue Wege, Erstberatung nach polizeilicher Wegweisung
Frauennotruf Lübeck, Tel. 704640
Biff e.V., Tel. 7060202
Frauenkommunikationszentrum Aranat e.V., Tel. 4082850
Kinderschutz-Zentrum, Tel. 7 88 81

Beteiligte an der Fahnenaktion 2009 in Lübeck:

Aranat, Frauenkommunikationszentrum
Autonomes Frauenhaus
biff e.V.
Bündnis 90/Die Grünen, Fraktion Lübecker Bürgerschaft
Bürger für Lübeck, Fraktion Lübecker Bürgerschaft
Caritas
CDU-Fraktion, Lübecker Bürgerschaft
DGB Lübeck
DIE LINKE, Fraktion Lübecker Bürgerschaft
Evangelisches Frauenwerk Lübeck
Fachhochschule Lübeck
Frau und Beruf Lübeck
Frauen- und Familienberatungsstelle der Humanistischen Union
Frauenbüro der Hansestadt Lübeck
Frauenhaus der AWO
Frauennotruf Lübeck e.V.
Frauenverband Courage
Ford Autohaus
Gemeindediakonie
Haerder-Center
Kinderschutz-Zentrum
Lübecker AIDS-Hilfe e.V.
Mixed Pickles e.V.
Pro Familia
SPD - Kreisverband
Stadtwerke Lübeck GmbH
TARA, Internationales Frauen- und Mädchenprojekt
Terre des Femmes, Städtegruppe Lübeck/OH
Universität zu Lübeck
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Flyer zu „Nein zu Gewalt an Frauen" [PDF Datei 2,89 MB]