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Aufenthalt: Studium/ Sprachkurs/ Schulbesuch/ Ausbildung

(gilt nicht für Unionsbürger und Staatsangehörige von Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz)

Informationen:

Visumsverfahren zur Einreise:

Für den längerfristigen Aufenthalt zum (studienvorbereitenden) Sprachkursbesuch, Besuch des Studienkollegs und/oder zum Fachstudium sowie als sog. Studienbewerberinnen und Studienbewerber benötigen Sie ein Einreisevisum der zuständigen deutschen Auslandsvertretung für diesen Zweck (Ausnahme: Staatsangehörige von Australien, Israel, Japan, Kanada, Republik Korea, Neuseeland und USA können visumsfrei nach Deutschland einreisen). Bei Einreise ohne entsprechendes Visum ist die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis in der Regel nicht möglich.

Das Visumverfahren dauert ca. 8 Wochen. Dem Visumsantrag müssen unbedingt Nachweise zur Finanzierung sowie zum Aufenthaltsgrund (z.B. Deutschintensivkursanmeldung, Zulassungsbescheid der Hochschule) beiliegen. Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen die Studienbefähigung für ein Studium an einer deutschen Hochschule belegen. Gleiches gilt, wenn noch kein Zulassungsbescheid der Hochschule vorliegt und der Besuch von studienvorbereitenden Maßnahmen geltend gemacht wird.

Nach der Einreise

Schritt 1: Anmeldung bei der Meldestelle

Nach Ihrer Einreise müssen Sie sich innerhalb von 8 Tagen in einem unserer Stadtteilbüros unter Angabe Ihrer Wohnanschrift (Strasse, Appartement, Wohnungsgeber) anmelden. Für die Anmeldung benötigen Sie Ihren gültigen Reispass. Zusätzlich müssen Sie das Formblatt "Anmeldung" ausfüllen. Dieses Formular erhalten Sie gegen eine Gebührt von 0,50 EUR in einem Stadtteilbüro.

Schritt 2: Kontoeröffnung

Für Ihren Aufenthalt in Deutschland benötigen Sie im Normalfall ein Girokonto (für Mietzahlungen, Telefongebühren etc.); zusätzlich ist für Ihren Studienaufenthalt ein Sparkonto/-buch in Deutschland erforderlich. Für die Erteilung/Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis ist ein Sparbuch/-konto mit einem aktuellem Saldo in Höhe von mindestens 7000 € vorzulegen. Von der Ausländerbehörde kann hierzu in der Regel ein Sperrvermerk – d.h. die Begrenzung der verfügbaren monatlichen Mittel – verlangt werden.

Schritt 3: Krankenversicherung, Immatrikulation

Um sich immatrikulieren zu können, benötigen Sie den Nachweis eines Krankenversicherungsschutzes. Dies gilt auch für die Erteilung oder Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis.

Schritt 4: Aufenthaltserlaubnis:

Sie müssen vor Ablauf der Gültigkeitsdauer Ihres Einreisevisums bei der Ausländerbehörde vorsprechen. Sofern Sie bereits eine Aufenthaltserlaubnis besitzen ist eine Vorsprache vor Ablauf der Gültigkeitsdauer in der Regel nicht erforderlich, es sei denn, die Aufenthaltserlaubnis ist auf Grund einer auflösenden Bedingung vorzeitig erloschen (z.B. Wechsel der Fachrichtung/Hochschule). Die Erteilung/Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis erfolgt bei der Ausländerbehörde. Hierfür benötigen Sie folgende Nachweise:

  • Anmeldung in Lübeck
  • gültiger Reisepass
  • Nachweis über die Sicherung Ihres Lebensunterhaltes (z.B. Stipendium, Sperrkonto)
  • Nachweis eines ausreichenden Krankenversicherungsschutzes
  • Nachweis des Aufenthaltszwecks: aktuelle Immatrikulation, Deutschkursbescheinigung, etc.
  • 1 Passfoto (ePass_Fotomustertafel)

Hinweise

Steuerkarte:

Immatrikulierte Studenten an Hochschulen können in der Regel eine eingeschränk-te Beschäftigung ausüben, soweit dies auch in der Aufenthaltserlaubnis erlaubt wurde. Sofern Sie eine Lohnsteuerkarte benötigen erhalten Sie diese in jedem Stadtteilbüro. Für die Ausstellung der Lohnsteuerkarte müssen Sie in Lübeck an-gemeldet und Ihre Aufenthaltserlaubnis für mindestens noch 6 Monate gültig sein.

Führerschein:

Sofern Sie einen ausländischen Führerschein besitzen , ist ggf. eine Umschreibung erforderlich, um ein KfZ-Fahrzeug in Deutschland führen zu dürfen.
Weitere Informationen

Anmeldung des Wohnsitzes

Nach der Einreise (unter den o.g. Voraussetzungen) nach Deutschland sind Sie verpflichtet, sich an Ihrem Wohnort innerhalb einer Woche bei der Meldestelle anzumelden.

Beantragung eines Aufenthaltstitels

Die Ausländerbehörde wird in der Regel nur auf Antrag tätig. Der Antrag muss innerhalb der Gültigkeit Ihres Visums (bzw. spätestens drei Monate nach Einreise bei den o.g. nicht visumpflichtigen Ländern) bei der zuständigen Ausländerbehörde gestellt werden. Hierzu ist eine persönliche Vorsprache erforderlich. Die Zuständigkeit der Ausländerbehörde richtet sich nach Ihrem Hauptwohnsitz.

Erteilung eines Aufenthaltstitels

Wir benötigen für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis grundsätzlich folgende Unterlagen:

Verlängerung des Aufenthaltstitels

Bei der Verlängerung des Aufenthaltstitels werden neben den oben genannten Unterlagen außerdem der Nachweis des Ausbildungsverlaufes/Ausbildungsstandes verlangt, z.B. bislang besuchte Sprachkurse mit Ergebnis, Scheine, abgelegte Prüfungen. Auf die nach § 82 Abs. 1 AufenthG bestehende gesetzliche Mitwirkungspflicht wird hingewiesen.

Die Auflistung der genannten Unterlagen ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Unterlagen erforderlich sein.


Sonstiges:

Wechsel des Studienganges oder Wechsel der Hochschule

Ein Wechsel des Studienganges und/oder der Hochschule wird im Allgemeinen eine Verzögerung der Ausbildung darstellen und wird zumeist die Prognose eines zeitlich angemessenen Studienabschlusses negativ beeinflussen. Erkundigen Sie sich daher auf jeden Fall vor einem beabsichtigten Wechsel, ob diese ausländerrechtlich gestattet werden kann und beachten Sie, dass Ihr Aufenthaltstitel in der Regel vorzeitig erlischt. Generell zugelassen ist ein einmaliger Wechsel des Studienganges/Hochschule innerhalb der ersten 18 Monate nach Fachstudienbeginn (sog. Orientierungsphase). Im Normalfall wird ebenso ein auf längstens zwei Jahre angelegtes Aufbau- oder Ergänzungsstudium nach erfolgreichem Studienabschluss zugelassen, sofern das bisherige Studium zügig absolviert wurde.

Erlöschen des Aufenthaltstitels

Die Aufenthaltserlaubnis zu Ausbildungszwecken ist stets an einen ganz konkreten Aufenthaltsgrund gebunden und erlischt vorzeitig bei Abbruch oder Beendigung des in den Auflagen zum Aufenthaltstitel genannten Zwecks. Bei erfolgreichem Studienabschluss endet der Zweck regelmäßig mit Ablauf des Semesters, in welchem das Abschlusszertifikat (u.a. Diplom. Magister, Bachelor, Master) ausgestellt wurde. Gleiches gilt bei fehlender Rückmeldung für das Folgesemester. Bei Exmatrikulation auf eigenen Antrag erlischt der Aufenthaltstitel zum genannten Zeitpunkt, bei endgültig nicht bestandener Prüfung erlischt der Aufenthaltstitel mit Bekanntgabe des Prüfungsbescheides vorzeitig. Wenn Sie nicht mehr im Besitz eines gültigen Aufenthaltstitels sind, sind Sie zur unverzüglichen Ausreise aus Deutschland verpflichtet. Ein unerlaubter (illegaler) Aufenthalt kann strafrechtlich verfolgt werden und unabhängig davon ausländerrechtliche Konsequenzen haben. Wenn Sie den Aufenthalt im Bundesgebiet fortsetzen wollen, müssen Sie stets zeitgerecht einen erneuten Antrag auf Ausstellung eines Aufenthaltstitels stellen. Beachten Sie daher unbedingt die Nebenbestimmungen im Aufenthaltstitel.

Wechsel des Aufenthaltszwecks

Während der Studienvorbereitung und des Fachstudiums wird in der Regel keine Aufenthaltserlaubnis für einen anderen Zweck (sonstige Ausbildung, Familiennachzug, Erwerbstätigkeit) erteilt, sofern nicht ein gesetzlicher Anspruch besteht. Es besteht die Erwartung, dass die ursprünglich angestrebte und zumeist teure akademische Ausbildung zunächst erfolgreich und in angemessener Zeit beendet wird.

Aufenthaltszeiten nach § 16 AufenthG

Während des Aufenthaltszwecks Studium - § 16 AufenthG - kann keine Niederlassungserlaubnis nach § 9 AufenthG erteilt werden. Bei Erteilung der Niederlassungserlaubnis wird die Zeitdauer der Aufenthaltserlaubnis für das Studium nur teilweise angerechnet.

Notwendige Unterlagen/ Voraussetzungen:

Ersterteilung der Aufenthaltserlaubnis:
» bis zu einem Jahr: 100,-- €
» von mehr als einem Jahr: 110,-- €

Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis:
» um bis zu drei Monate: 65,-- €
» um mehr als drei Monate: 80,-- €

Bei einem Wechsel des Aufenthaltszwecks: 90,-- €

Ausstellung einer Fiktionsbescheinigung (vorläufiger Aufenthalt): 20,-- €

Gebühren:

siehe oben

Angeboten von

Angelegenheiten für Ausländer/innen
Dr.-Julius-Leber-Str. 46 - 48
23552 Lübeck
Telefon:(0451) 122-33 11 (Servicetelefon)
Fax:(0451) 122-33 99
Email:auslaenderbehoerde@luebeck.de
einbuergerung@luebeck.de
Internet-Adresse:http://fb03.luebeck.de/meldestelle/abteilungen/abh/index.html

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