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Robert Schneider liest aus seinem Roman „Offenbarung“
080348LK 2008-05-14


Lesung mit Orgelbegleitung in der Lübecker Marienkriche am Mittwoch, 21. Mai

Sein Buch „Schlafes Bruder“ war ein Welterfolg. Sein neues Werk „Die Offenbarung“ hat Kritikern zufolge das Zeug dazu, an den großen Erfolg anzuknüpfen. Am Mittwoch, 21. Mai 2008, 20 Uhr, liest der Schriftsteller Robert Schneider in St. Marien zu Lübeck aus dem neuen Roman vor. Der Organist Jürgen Natter begleitet die Lesung mit einer eigens dafür geschaffenen Komposition auf der Orgel.

Robert Schneider wurde 1961 in Bregenz (Österreich) geboren. Er studierte Komposition, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Wien und ist seit 1984 literarisch tätig. Er lebt als freischaffender Autor in dem kleinen österreichischen Bergdorf Meschach. Sein Debütroman „Schlafes Bruder“ (1992) wurde in 32 Sprachen übersetzt. Die Verfilmung des literarischen Stoffes durch Joseph Vilsmaier 1995 wurde unter anderem für den Golden Globe nominiert.

Sein neues Werk – erschienen im Herbst 2007 im Aufbau-Verlag - stellt der literaturpreisgekrönte Autor in der Lübecker St. Marienkirche vor. Es geht um Jakob Kemper, einen kauzigen Kirchenmusiker, der im morschen Gehäuse der Kirchenorgel in Naumburg ein unbekanntes Werk von Johann Sebastian Bach entdeckt – ein Jahrhundertfund, der alles verändern wird. In dichter Sprache skizziert Schneider die Biographie eines Musikers am Rande der Gesellschaft, eines Außenseiters mit großen Träumen und Ambitionen. Dabei gelingt ihm ein wunderbares Bekenntnis an die Kraft der Musik. Und eine rasante Geschichte, die ebenso melodiös wie mysteriös ist.

Der Abend in St. Marien bietet einen nicht nur Literatur. Mit dem Österreicher Jürgen Natter hat Robert Schneider einen hervorragenden Musiker gewonnen, der die Lesung mit eigens dafür geschaffenen Kompositionen begleiten wird. Natter wurde 1981 in Feldkirch geboren, lebt in Weimar. Durch zahlreiche Konzerte ist er im In- und Ausland bekannt, er arbeitet zudem als Begleiter von Chören in ganz Europa.

Die Veranstaltung in der Marienkirche ist Teil des Projekts „Wagner trifft Mann“, das vom Lübecker Buddenbrookhaus und dem Lübecker Theater initiiert - und von der Lübecker Possehl- Stiftung unterstützt wird. Der Eintritt zu dem ungewöhnlichen Abend beträgt zwölf (ermäßigt acht Euro). Der Kartenvorverkauf läuft ab sofort über das Buddenbrookhaus und die Museumshotline, Telefon 01805 - 92 92 00.+++


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