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Führungen:
Letzte Führung durch Tarasewicz-Ausstellung
070054LK 2007-01-17
Zum letzten Mal haben Interessierte die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung am Sonntag, 28. Januar 2007, um 11.30 Uhr die Ausstellung „Leon Tarasewicz. Grenzenlose Malerei“ in der Kunsthalle St. Annen, St.-Annen-Straße 15, kennen zu lernen. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Der polnische Künstler hat die Kunsthalle auf zwei Ebenen mit einer Installation ausgefüllt, die das Unter- und Erdgeschoss des Gebäudes in ein begehbares Kunstwerk verwandelt hat: Die Böden sind als Farblandschaften ausgemalt.
„Von Thomas Mann zu Günter Grass“ lautet das Thema einer Führung, die das Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, am Mittwoch, 24. Januar, 14 Uhr, anbietet. Zunächst führt ein Rundgang durch das Buddenbrookhaus, anschließend werden die Teilnehmer zu einem Kurzbesuch in das Günter Grass-Haus geführt. Die Teilnahme kostet acht Euro.
Das St. Annen-Museum, St.-Annen-Straße 15, bietet regelmäßig freitags um 15 Uhr Führungen an. Der Schwerpunkt liegt auf der Abteilung für Sakrale Kunst. Die nächste Führung mit Anneliese Kieseritzky steht unter dem Motto „Lübecker Bürger im Porträt vom Mittelalter bis 1800“ und findet am 26. Januar statt. Die Teilnahme kostet fünf, ermäßigt drei Euro inklusive Eintritt. Das in einem ehemaligen Augustinerinnen-Kloster aus dem frühen 16. Jahrhundert eingerichtete Museum beherbergt Deutschlands bedeutendste Sammlung mittelalterlicher Schnitzaltäre norddeutscher Prägung. Sie wird ergänzt durch sakrale Werke niederländischer Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts, herausragend darunter der Passionsaltar von Hans Memling von 1491. Im Museum befindet sich außerdem eine bedeutende Sammlung liturgischer Gewänder und Geräte des Mittelalters.
Das Buddenbrookhaus bietet am Sonnabend, 27. Januar, um 14 Uhr eine literarische Führung an. Besucherinnen und Besucher können Auszügen aus Werken der Manns lauschen. Bei der Veranstaltung wird die Familie Mann nach einführenden biographischen Informationen „selbst zu Wort“ kommen. Die Teilnahme kostet acht Euro.
Wer sich für die Geschichte des Burgklosters, Hinter der Burg 2 - 6, interessiert, kann am Sonnabend, 27. Januar, um 14.30 Uhr an einer Führung durch das ehemalige Dominikanerkloster teilnehmen. Die Teilnahme kostet vier Euro plus zwei Euro für die Führung zugunsten des Fördervereins Museum Burgkloster zu Lübeck e. V.. Zum Dank für ihre Hilfe in der Schlacht von Bornhöved 1227 haben die Lübecker der heiligen Maria Magdalena ein Kloster gewidmet. Erbaut wurde das „Maria-Magdalenen-Kloster“, so der eigentliche Name, 1229 auf dem Gelände der 1225/26 geschleiften stadtherrlichen Burg und bis ins 14. und 15. Jahrhundert erweitert. Es gehört mit Kreuzgang und angrenzenden Klausurräumen zu den Hauptleistungen der Backsteingotik in Norddeutschland.
Neben dem Burgkloster liegt das Museum für Archäologie, in dem am Sonnabend, 27. Januar, um 11 Uhr eine Führung stattfindet. Der Eintritt kostet vier, ermäßigt zwei beziehungsweise ein Euro plus zwei Euro Gebühr für die Führung. Im sogenannten Beichthaus des ehemaligen Lübecker Dominikanerklosters sind auf drei Ebenen die Ergebnisse der Lübecker Archäologie zu sehen, durch die die Besucher einen guten Eindruck vom Alltag des mittelalterlichen Lübeckers bekommen. Neben dem Mittelalter, in dem Lübeck als Königin der Hanse auf dem Höhepunkt seiner Macht war, werden dem Besucher aber auch frühere Epochen wie die Stein- oder Bronzezeit präsentiert.
Auch das Museum Holstentor bietet am Sonnabend, 27. Januar, 15 Uhr, eine Führung mit Barbara Carstensen an. Die Teilnahme kostet fünf, ermäßigt drei Euro inklusive Eintritt. Das mächtige Holstentor ist das stolze Symbol der Geschichte Lübecks als reichsfreier Stadt und seiner Vormachtstellung im Ostseeraum. In den Geschützkammern befindet sich heute hinter bis zu 3,50 Meter dicken Mauern ein spannendes Museum, das nicht nur von der Geschichte des Tores als Wehrbau erzählt. Auch die umfangreiche Ausstellung „Die Macht des Handels“ wird hier gezeigt – denn auf dem Erfolg des Lübecker Kaufmanns gründete die Bedeutung der mittelalterlichen Stadt.
Interessierte haben die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung durch das Grass-Haus im Erdgeschoss einen Einblick in „Atelier und Schreibwerkstatt von Günter Grass“ zu bekommen. Im Obergeschoss des Hauses wird die Ausstellung „’Der liebe Gott’ Otto Pankok. Ein ‚Lehrer’ von Günter Grass“ gezeigt. Die Führung (mindestens fünf Teilnehmer) findet am Sonnabend, 27. Januar, um 15.30 Uhr im Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, statt und dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet sieben Euro. Die Ausstellung im Untergeschoss zeigt den Künstler Grass als Romanautor und Lyriker, Grafiker, Maler und Bildhauer. Im Obergeschoss ist in der Pankok-Ausstellung ein Querschnitt durch das Werk des Malers, Grafikers und Plastikers Otto Pankok (1893 - 1966) zu sehen. Unter anderem das türgroße Selbstporträt von 1958 und „Christus zerbricht das Gewehr“ von 1950 - eine Ikone der späteren Friedensbewegung.
Das Museum Behnhaus/Drägerhaus, Königstraße 9 - 11, bietet jeden Sonntag eine thematische Führung an. Die Führung mit Jutta Meyer, M.A., am 28. Januar, 15 Uhr, befasst sich mit dem Thema „Die nazarenische Kunst“. Die Teilnahme kostet fünf, ermäßigt vier Euro inklusive Eintritt. Das Museum ist ein Ensemble aus zwei miteinander verbundenen Kaufmannshäusern des 18. Jahrhunderts. Das Behnhaus ist das eindrucksvollste Beispiel großbürgerlicher Wohnkultur um 1800 in Norddeutschland und spiegelt den Repräsentationswillen des Lübecker Kaufmanns wider. Das Drägerhaus besitzt die einzige erhaltene Lübecker Festraumfolge des 18 Jahrhunderts und beherbergt heute eine reiche Gemäldesammlung. Zu sehen sind in beiden Häusern Werke des 19. und 20. Jahrhunderts von Overbeck und Caspar David Friedrich, Liebermann und Kuehl, Slevogt und Pechstein.
Die Overbeck-Gesellschaft, der Kunstverein in Lübeck, bietet während der laufenden Ausstellungen jeweils sonntags um 15 Uhr Führungen im Pavillon, Königstraße 11, Behnhausgarten, an. Die nächste Führung findet am 29. Januar statt. Die Teilnahme kostet 1,50 Euro. In jedem der drei Räume des Overbeck-Pavillons ist bis zum 4. März eine besondere Position zeitgenössischer skulpturaler Kunst zugeordnet. Berta Fischer, Isa Melsheimer und Felix Schramm zeigen, wie selbstverständlich junge Künstlerinnen und Künstler heute auf den Errungenschaft der Kunst der 60er und 70er Jahre aufbauen, die die Skulptur als dekadent vom Sockel gehoben hatte.
Außerdem wird die Künstlerische Leiterin der Overbeck-Gesellschaft, Marlies Behm, am Mittwoch, 24. Januar, um 19 Uhr eine „Führung im Gespräch“ im Rahmen der Ausstellung „Einstellungen - Skulpturen und Räume“ anbieten.
Ein sogenanntes „Holstentor-Paket“ bietet das Holstenmuseum an. An drei Abenden laden die Lübecker Museen im Januar in das frisch sanierte Holstentor. Die Besucher werden mit einem Glas Prosecco begrüßt, anschließend gibt es eine fachkundige Führung durch das Museum und zum Abschluss erhält jeder Besucher eine der Holstentor-Taschen. Sie wurden aus der Fotoplane gefertigt, die das Tor während der Sanierung verhüllte. Die Veranstaltungen am Freitag und Sonnabend, 26. und 27. Januar, und am Mittwoch, 31. Januar, beginnen jeweils um 18 Uhr. Die Teilnahme kostet inklusive Tasche und Getränk 23 Euro pro Person. Anmeldungen werden unter 01805 92 92 99 entgegen genommen.
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